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Seelisch gesund bleiben: Podcast der Asklepios Kliniken macht Psychiatrie jetzt hörbar

Hamburg. Asklepios hat einen neuen Podcast gestartet, ein digitales Format, das einen weiteren Baustein im Rahmen der Daseinsvorsorge und der Präventionsaktivitäten der Asklepios Kliniken darstellt. In „Was heißt hier gestört?“ spricht die Journalistin Vera Vester mit Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen, Pfleger:innen und Betroffenen über psychische Auffälligkeiten und Erkrankungen – und den Umgang damit. Die erste Folge wurde jetzt anlässlich der Woche der Seelischen Gesundheit veröffentlicht und trägt den Titel „Störanfällig“. Dr. Markus Preiter, Psychiater und Leitender Oberarzt im Zentrum für Seelische Gesundheit im Asklepios Klinikum Harburg, spricht darin über evolutionäre Psychologie. Was ist eigentlich normal und wo beginnt die „Störung“? Warum sind wir Menschen psychisch so gesund oder krank wie wir sind?

­Nach aktuellen Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) erfüllt mehr als jeder vierte Mensch im Laufe eines Jahres die Kriterien für eine psychische Erkrankung. Leider ist es in unserer Gesellschaft teilweise immer noch so, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen ausgegrenzt und in ihrer gesellschaftlichen Teilhabe eingeschränkt werden. Als einer der größten Gesundheitsversorger im Bereich Psychiatrie bringen wir unsere Experten ab sofort mit einem eigenen Podcast-Format ins Gespräch und wollen so dazu beitragen, der Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen entgegen zu wirken“, erklärt Privatdozentin Dr. Sara Sheikhzadeh, Chief Medical Officer der Asklepios Kliniken. In der ersten Staffel der neuen Podcast-Reihe kommen Expert:innen aus unterschiedlichen Berufsgruppen zu Wort. Entstanden ist das Format auf Initiative von Privatdozent Dr. Daniel Schöttle, Chefarzt der Psychiatrie im Asklepios Klinikum Harburg. „Unsere neue Podcast-Serie ist ein logischer Schritt angesichts der einfachen Verfügbarkeit und Nutzungshäufigkeit von digitalen Medien. Vorurteile abbauen und zeigen zu können, wie moderne Psychiatrie geht, das macht für mich den Reiz dieses Mediums aus. Das Spannende an unserem Fachbereich ist, dass wir unterschiedliche Perspektiven verbinden – in unseren berufsgruppenübergreifenden Teams bringt jeder seine Expertise, Sichtweisen und individuellen Schwerpunkte ein. Genau diese Vielfalt zeigen wir mit unseren Gästen in der ersten Staffel“, so der Psychiater.

­Den neuen Psychiatrie-Podcast finden Sie hier. Er ergänzt die bereits vorhandenen, erfolgreichen Audio-Podcast-Formate von Asklepios, etwa die „Digitale Sprechstunde“ (mittlerweile 135 Folgen zusammen mit dem Hamburger Abendblatt), den Asklepios Medizin-Podcast „Kliniksprechstunde“ (auf Basis von mehr als 100 Video-Interviews mit Asklepios-Mediziner:innen) und Inside Health, ein Podcast von und mit Asklepios CEO Kai Hankeln zur Gesundheitspolitik. Die Podcasts sind alle auf den üblichen Podcast-Plattformen wie Spotify, Apple und Google zu finden.

Psychiatrie in den Asklepios Kliniken

Mehr als 5.500 Expert:innen der Asklepios Kliniken sorgen an zwölf Standorten deutschlandweit dafür, dass psychiatrische und psychosomatische Patientinnen und Patienten optimal therapiert werden können. Rund 40.000 Fälle versorgen die spezialisierten Teams berufsgruppenübergreifend jährlich. Im größten Klinikcluster Europas in Hamburg sind mehr als 2.200 Spezialist:innen tätig, damit sind die Asklepios Kliniken Hamburg einer der größten Gesundheitsversorger im Bereich Psychiatrie.

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Ein Kommentar

  1. Allein schon die Sprache sagt alles: Der Patient ist die „Cash-Cow“, der Staat die Finanzquelle und die Anteilseigner sacken den Gewinn ein. Wann wird diese unselige Privatisierung des Gesundheitswesen und andere Fehler der 90 ziger Jahre endlich wieder zurück gedreht? Zur Erinnerung: Im Referendum hatte sich Hamburg gegen die Privatisierung ausgesprochen, was den Senat unter von Beust (CDU) aber nicht interessiert hat. Gesundheit ist keine Ware!

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