Hamburg

Habeck nimmt erste Wasserstofflieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Empfang

Hamburg. Wirtschafsminister Robert Habeck persönlich nahm heute die erste Wasserstofflieferung der Vereinigten Arabischen Emirate bei Aurubis in Hamburg in Empfang. Die Lieferung wurde während der Delegations-Reise von Bundesminister Robert Habeck am 21. März in Abu Dhabi vereinbart. Für den Bezug von Wasserstoff sollen die Emirate in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, so sollen gemeinsame Energie- und Industrieprojekte durch gezielte politische Unterstützung gefördert werden. Die zweite Lieferung wird Anfang November in Hamburg eintreffen, weitere folgen und sollen bei dann weiteren Abnehmern zum Einsatz kommen.

„Wir müssen jetzt mehr denn je den Hochlauf von Wasserwirtschaft voranbringen. Hierzu bauen wir auch eine eigene Wasserstoffproduktion in Deutschland auf, aber natürlich brauchen wir vor allem auch Wasserstoff aus Importen. Daher wollen wir die Energiezusammenarbeit auch auf diesen Bereich erweitern. Als ich vor sieben Monaten in den Vereinigten Arabischen Emiraten war, wurde vereinbart, eine integrierte Wasserstoff-Lieferkette zwischen den VAE und Deutschland aufzubauen. Ich freue mich sehr über die Fortschritte, die wir seither gemacht haben. Heute nehmen wir die erste Testladung kohlenstoffarmen Ammoniaks aus den VAE hier in Hamburg in Empfang. Weitere werden jetzt folgen.“

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Ein Kommentar

  1. Zitat Robert Habeck: „Heute nehmen wir die erste Testladung kohlenstoffarmen Ammoniaks aus den VAE hier in Hamburg in Empfang“

    Haha, der gute Robert ist doch ein Meister der wohlmeinenden Umschreibung! Ammoniak (NH3) ist von Natur aus kohlenstofffrei. Gemeint ist wohl, dass die Transportschiffe mit schnödem Schweröl fahren.

    Ich sehe den Deal mit den VAE aus zwei Gründen kritisch.
    Erstens finde ich Kniefälle vor Landesfürsten, die Frauenrechte unterdrücken, Sklavenarbeit für normal halten und missliebige Kritiker umbringen, irgendwie unwürdig- und die Scheichs feixen sich wahrscheinlich eins, wenn unsere Staatsmänner sich im Staub wälzen. Ziemlich peinliche Nummer, das. Wo bleiben die „europäischen Werte“?

    Zweitens hat Deutschland schon zu Zeiten, wo Energie noch billig war, jährlich runde 100 Milliarden für die Einfuhr von Öl, Gas und Kohle bezahlt. Bei den heutigen Preisen sind wir beim Mehrfachen. Wo könnten wir sein, wenn nicht unter Merkel die Energiekonzerne über die Energiewende bestimmt hätten, sondern die wirtschaftliche und wissenschaftliche Vernunft? Nun kommt zum Tragen, was Kritiker schon immer sagten: Geiz ist nicht geil, Geiz ist Geiz- und der fällt uns jetzt auf die Füße.

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