Hittfeld

Vier Verletzte bei Brand einer Küche in Mehrfamilienhaus in Hittfeld

Hittfeld. Vier Verletzte hat am Freitagmittag der Brand einer Küche in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Grützmühle“ in Hittfeld gefordert. Durch die Winsener Rettungsleitstelle wurde daraufhin ein Großeinsatz für mehrere Feuerwehren der Gemeinde Seevetal sowie den Rettungsdienst des Landkreises Harburg ausgelöst. Um 11.19 Uhr alarmierte die Winsener Rettungsleitstelle zunächst die Freiwilligen Feuerwehren aus Hittfeld, Fleestedt, Helmstorf und Lindhorst, den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal sowie einen Rettungswagen und den Notarzt des DRK zu einem Küchenbrand in dem Mehrfamilienhaus in der Straße „Grützmühle“: Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte des Rettungsdienstes bestätigten die Feuermeldung, aus der betroffenen Wohnung drang Rauch. Die Kräfte der Feuerwehr trafen nur wenig später an der Brandstelle ein.

Unter der Einsatzleitung von Hittfelds stellvertretendem Ortsbrandmeister Philipp Müller gingen mehrere Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz in die brandbetroffene Wohnung vor, groß eingreifen mussten die glücklicherweise nicht mehr. Ein Nachbar hatte das Feuer in der Küche bereits größtenteils abgelöscht. Gebrannt hatte Essen auf dem Herd, das Feuer hatte auf die Dunstabzugshaube übergegriffen, der Nachbar verhinderte mit seinem Eingreifen Schlimmeres. Insgesamt vier Personen erlitten bei dem Feuer Rauchgasvergiftungen und mussten durch den Rettungsdienst versorgt werden. Für den Transport in umliegende Krankenhäuser mussten weitere Rettungskräfte nachgefordert werden, die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung mit insgesamt vier Rettungswagen vom DRK und der Rettungsdienstgesellschaft des Landkreises Harburg in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehrkräfte nahmen mit einem Kleinlöschgerät Nachlöscharbeiten vor, zudem wurde das Gebäude mittels eines Überdrucklüfters rauchfrei gemacht. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach gut einer Stunde beendet, die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Vor Ort machte sich auch Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede ein Bild von den Lösch- und Rettungsarbeiten.

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