Stade

27-jähriger Autofahrer bei Unfall in Bargstedt schwer verletzt

Stade. Am heutigen frühen Morgen ist es gegen 6:25 Uhr in Bargstedt auf der Landesstraße 123 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 27-jähriger Audifahrer aus Harsefeld war zu der Zeit aus Richtung Brest kommend in Richtung Bargstedt unterwegs. Am Ortseingang von Bargstedt hatte er dann aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, war über eine Mittelinsel an einer dortigen Ampelanlage und dann in einer Rechtskurve geradeaus durch eine Hecke auf ein dortiges Grundstück eines landwirtschaftlichen Betriebes gefahren. Hier kam das Fahrzeug dann schließlich im Hauseingang eines Einfamilienhauses zum Stehen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde ein Ampelmast völlig zerstört und mit auf das Grundstück geschleudert. Dort wurde ein Baumstamm aus dem Erdreich gerissen und bis an Hauswand in ca. 30 Meter Entfernung geschleudert. Der Audi durchschlug den Eingangsbereich des Hauses, so dass die Haustür und eingestürzte Mauerteile bis weit in den Flur flogen. Ein Vorderreifen löste sich beim Aufprall, durchschlug eine Fensterscheibe und landete in der Küche.

Der Fahrer wurde in seinem Wrack eingeklemmt und musste von den ca. 50 alarmierten Feuerwehrleuten der Ortswehren aus Bargstedt und Harsefeld mit schwerem Rettungsgerät befreit werden. Dazu war es erforderlich, das Dach des Fahrzeuges abzutrennen und so den Weg zum Patienten freizuschneiden. Der Harsefelder zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt und den Besatzungen zweier eingesetzter Rettungswagen wurde er mit schweren Verletzungen ins Stader Elbeklinikum eingeliefert.

Der Audi wurde bei dem Unfall total zerstört und auch das Gebäude wurde schwer beschädigt. Fachleute werden sich noch am heutigen Tag einen Überblick über die Schäden verschaffen und entsprechende Sicherungsmaßahmen einleiten. Das in dem Haus wohnende Ehepaar war zum Zeitpunkt des Unfalls noch im Schlafzimmer und konnte sich anschließend unverletzt in Sicherheit bringen.

Der angerichtete Sachschaden könnte sich nach ersten Schätzungen auf fast 100.000 Euro belaufen. Die L 123 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen mit Hilfe der Feuerwehr für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht.

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